Vortrag am Dienstag: Johann von Sachsen und das Schloss Jahnishausen
Vortrag am Dienstag: Johann von Sachsen und das Schloss Jahnishausen
In der „Leipziger Illustrierten Zeitung“ vom Mai 1866 wurde in einem Artikel über „Drei Lustschlösser des Königs Johann von Sachsen“ – gemeint waren die Schlösser in Pillnitz, Weesenstein und Jahnishausen – berichtet. Darin stellt der Autor fest, dass im Vergleich zu Pillnitz und Weesenstein das Schloss Jahnishausen relativ unbekannt sei. Bis heute hat sich an dieser Feststellung nicht wesentlich viel geändert. Aus diesem Grund steht dieses Riesaer Kulturdenkmal im Fokus des Vortrages. Johann von Sachsen erwarb 1824 das Rittergut und Schloss Jahnishausen als Rückzugsort für sich und seine Familie. Die kaufbedingten Formalitäten zogen sich bis ins Frühjahr 1825, sodass ein kleines Jubiläum zu feiern ist. Vor 200 Jahren verband sich die Geschichte des Schlosses mit der des sächsischen Königshauses, das bis 1945 im Besitz des Anwesens blieb. Die Gestalt des Schlosses und des ihn umgebenden Landschaftsparks sind Schöpfungen des Prinzen und späteren Königs Johann. Die Zeit Johanns von Sachsen in Jahnishausen und der ihm nachfolgenden königlichen Schlossherren und auch Schlossherrinnen, sowie weitere Ereignisse der Schlossgeschichte sind ebenfalls Thema des Vortrages von Peter Griepentrog.